Zuletzt bearbeitet: 24.01.2018, 28 mal gelesen.

Brasiliens unbekannter Nordosten

Land: Brasilien

Brasiliens unbekannter Nordosten

Brasilien ist eines der faszinierendsten Länder Südamerikas. Da ist einmal die Musik, die Menschen mit ihrer Herzlichkeit und Wärme, das tropische Klima, die besten Früchte der Welt, die Caipirinha u.v.m. Wir kennen alle „Highlights“, deshalb zog es uns diesmal in den unbekannteren Norden. Wir haben schon so viel von Fernando de Noronha gelesen, dass wir nun endlich selbst das kleine Paradies im Atlantik kennen lernen wollten. Von Recife aus erreicht man die Insel in knapp zwei Stunden und am Flughafen versteht man schnell, dass hier das Leben etwas gemütlicher abläuft, selbst für brasilianische Verhältnisse. Gleich vorweg: Fernando de Noronha zählt nicht zu den günstigen Zielen! Man zahlt eine Umweltgebühr (Höhe je nach Aufenthaltsdauer), eine Marine-Nationalparkgebühr und die Kosten vor Ort sind weitaus höher als am Festland; vergleichbar einzig mit Rio de Janeiro. Dafür findet man ein kleines Paradies vor, das völlig unberührt ist vom Massentourismus. Die Temperaturen sind ganzjährig zwischen 25‘ und 35‘ mit Wassertemperaturen von ca.26‘ – was will man mehr ?

Die einzigen Unterkunftsmöglichkeiten sind kleine sympathische Pousadas; unsere Pousada do Vale hatte ihren eigenen Obst & Gemüsegarten und ein reizendes Team; wir haben uns sofort sehr wohl gefühlt. Auf Fernando kann man sehr aktiv sein; wir haben einen Teil der Insel von Strand zu Strand erwandert, natürlich nicht ohne mehrmals in das wunderbare Meer mit Idealtemperaturen von ca.25‘ einzutauchen. Am nächsten Tag haben wir einen Bootsausflug gemacht, mit Schnorcheln in einer der Traumbuchten. Für die Schildkrötenbabys waren wir nicht zur richtigen Zeit dort, aber wer Surfen, Tauchen oder Schnorcheln möchte, findet ideale Bedingungen jederzeit.      

Anschließend waren wir noch beim Lencóis Maranhensis Nationalpark an der Küste von Maranhao. Ein weiteres Naturspektakel – wunderschön ! Die absolut beste Zeit, diese Region zu besuchen, wäre nach der Regenzeit im Sommer/Herbst, aber auch im November hatten wir noch genügend Wasser und es war ein unbeschreiblich schönes Erlebnis, auf den riesigen weißen Sanddünen zu wandern; man glaubt in der Wüste zu sein! Der Vorteil der Nachsaison sind natürlich auch die wenigen Touristen … Auch hier gibt es Aktivitäten genug: wir probierten „Tubing“ im Fluss, machten eine Bootstour mit einem sehr chilligen Stopp am Strand –in Hängematte und mit köstlichen Barbecue-Fisch.   

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Reiseexperte Gabriela Tomaschko

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beschäftigt bei
Reisestudio Ikarus/Dodotours

Die Europäische wünscht Ihnen fantastisch schöne Reiseerlebnisse, und steht Ihnen bei, falls einmal was passieren sollte.

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