Zuletzt bearbeitet: 21.06.2017, 37 mal gelesen.

Kolumbien ist im Kommen

Land: Kolumbien

Kolumbien - 100 Jahre Einsamkeit ... die sind jetzt vorbei… .... denn die Heimat von Gabriel García Márquez erwacht aus dem Dornröschenschlaf, der diesem schönen Land, aufgrund der unstabilen Sicherheitslage, aufgezwungen wurde. Das Land grenzt an die Karibik und den Pazifik und ist dreimal so groß wie Deutschland und lässt niemanden kalt. Legendär ist der Reichtum an Gold und Smaragden, einzigartig die Schönheit der kolonialen Schatzkammer Cartagena. Imposant die üppige Natur und die kaum bekannten Nationalparks. Eingebettet zwischen zwei Meeren, fasziniert Kolumbien mit der mächtigen Andenkordilleren und einem bis zum Amazonas reichenden tropischen Regenwald mit abwechslungsreichen Regionen, frühlingshaftes Hoch und tropisches Tiefland. Die Sicherheitslage im Land hat sich stabilisiert – der Friedensprozess war nicht mehr aufzuhalten! Selbst „alte“, „verkrustete“ Politstrukturen konnten sich gegen den erfrischenden und aufstrebenden Umbruch in der Gesellschaft des aufstrebenden Landes nicht durchsetzen. Die Jugend will ihr Land zurück! Social Media und neue Netzwerke sind auch in Kolumbien angekommen. Medellin wurde schon 2013 vom Wall Street Journal zur innovativsten Stadt DER WELT gekürt. Drei Seilbahnen verbinden hier die meist „ärmeren“ Randbezirke mit dem hippen Stadtzentrum und geben den Einwohnern, neben einer modernen U-Bahn, eine günstige Möglichkeit am Stadtleben teilzunehmen. Neben einem öffentlich zugänglichen Skulpturenpark gehören Griffiti´s hier zum modernen Stadtbild. Die Sicherheitslage am Land war ja nicht nur für Touristen nicht gegeben sondern auch für die Einwohner besonders in den Großstädten, man reiste also nur am Wochenende und dann nur im Convoy aufs Land. Oder man ist geflogen, daher sind die Flughäfen gut ausgebaut und Avianca – die nationale Fluggesellschaft - eine der besten Airlines Südamerikas. Sie wurde bereits 1919 gegründet und in den 1940 bis 1960 Jahren modernisiert und erweitert, seit 2010 ist sie Mitglied der Star Alliance. Man will endlich wieder reisen im Land, man ist im Aufbruch - im innovativen Umbruch. In Bogota hat man, anstatt viel Zeit und Geld in den Bau einer U-Bahn zu stecken, im Eiltempo ein super schnelles Bus-System aufgebaut: Der TransMilenio ist das schnellste Verkehrsmittel in der Metropole und saust blitzschnell und überpünktlich auf eigenen Busspuren neben den stauenden Autos vobei. Die Busse sind bis zu 28 Meter lang und bieten bis zu 260 Passagieren Platz – die angehobenen Haltestellen ermöglichen ein bequemes und schnelles Ein- und Umsteigen. Übrigens, Rio de Janeiro hat nun auch schon Interesse angemeldet. UND nicht zu vergessen sind die zahlreichen neuen Fahrradstrecken in der Stadt, bis heute wurden ca. 360 Kilometer für die Radfahrer ausgebaut und das wird von den Einwohnern gut angenommen und genützt. Natürlich gibt es auch schon Citytouren per Fahrrad. Die Hauptstadt wurde 1538 von den Spaniern gegründet als „Santa Fé de Bogota“ und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte immer weiter in ihrer Hauptstadtrolle. Acht Millionen Kolumbianer leben hier. Das Herz der Stadt bildet der Plaza Bolívar, wo auch die meisten monumentalen Kirchen und Kathedralen wie die „Catedral Primada de Colombia“ oder die „Iglesia de San Francisco“ zu finden sind. Der Besuch des Goldmuseums ist ein Muss und gleich daneben spaziert man durchs Botero–Museum, der Eintritt ist hier kostenlos, denn der kolumbianische Maler Fernando Botero (bekannt für seine etwas üppigen immer gedrungenen Figuren) hat über 100 seiner Werke und einige Schätze seiner Freunde Picasso oder Miro, der Stadt vermacht – einzige Auflage, es darf kein Eintritt verlangt werden. Die Kaffeezone/Armenia Das grüne Bergland der Region ist eine ideale Anbaufläche für Kaffeesträucher, die auf einer Höhe von 1.000 bis 1.700 Metern wachsen. Die Arabica-Bohne wird zum größten Teil hier ganz bio und ökologisch ausgebaut und von Hand geerntet. Ein Aufenthalt auf einer der vielen Fincas der Kaffeebauern ist ein ganz besonderes Erlebnis. Das klassische Getränk Kolumbiens ist „tinto“, ein kleiner schwarzer milder (gezuckerter) Kaffee, der immer und überall gern getrunken wird. Wird er mit Milch serviert, so nennt man ihn „périco“. Allerdings, fast 90 % des schmackhaften kolumbianischen Hochlandkaffees gehen in den Export. Ein anderes beliebtes Getränk ist die dickflüssige „chocolate con queso“, Trinkschokolade, die mit einer Scheibe Käse serviert wird. Sehenswert hier in der Kaffeeregion ist das Cocora-Tal, in dem die seltene, bis zu 60 m hohe, Wachspalme eindrucksvoll das Landschaftsbild prägt. Nun auch wiederentdeckt, unweit von diesem malerischen Tal, umringt von Bergen, liegt die zauberhafte Kleinstadt Salento, mit den typisch bunten Häusern, beschauliche Plätze, kleine Cafés und viele kleine Geschäfte und Läden laden zum beschaulichen Bummel ein. Ob der natürlichen Zutaten und einfachen Küche gibt es überall gutes Essen, besonders schmackhaft hier werden Forellen in allen Variationen zubereitet. Die Stadt Cartagena, seit 1984 UNECO Weltkulturerbe und bei Kreuzfahrern schon lange bekannt, ist ob ihrer kolonialen Schönheit und intakten, imposanten Stadtmauer ein Highlight jeder Kolumbien Rundreise. Malerisch direkt an der Karibik, an einem Naturhafen gelegen umringt von einer 11 km langen imposanten Stadtmauer aus dem 18.Jh. mit eindrucksvollen Forts, allen voran die Festung von San Felipe. Karibisches Flair mit einer intakten, pulsierenden Altstadt stehen hier im Kontrast zu den frühlingshaften Temperaturen in den Städten des Hochlandes. Gabriel García Márquez hat hier lange gewohnt und diese Stadt geliebt – hier wandelt man auf seinen Spuren und besucht Plätze und Häuser seines Bestsellers „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“. Am Wochenende erwacht das nightlife in der Altstadt – die Gassen sind so eng, dass keine Autos mehr fahren können daher dienen kleine Fiaker als Taxi. Die tropische Küstenregion – die kolumbianische Karibikküste ist ein bunter Mix aus immergrünen tropischen Regenwäldern im Südwesten bis zur trockenen Wüste im Nordosten. Der Küstenstreifen bei Santa Marta gehört zu einer der abwechslungsreichsten Regionen der Welt. Von null auf 5700 Meter in nur 42 Kilometer erlebt man nur hier in der Sierra Nevada de Santa Marta. Der Tayrona Nationalpark bei Santa Marta ist Heimat schönster Strände im Schatten der schneebedeckter Gipfel (Pico Cristobal und Pico Bolivar jeder um die 5770 m hoch) der Sierra Nevada. Santa Marta, mit sehr karibischem Flair, in der Altstadt nette, schattige Plätze, koloniale Herrenhäuser, enge Gässchen mit zahlreichen Restaurants, Bars und vielen kleinen Shops lädt zum Bummeln ein. Die größte Provinz des Landes ist die Region um Leticia im Süden, das Amazonas-Tiefland, angrenzend an Peru und Brasilien. Also wer will kann im Andenland Kolumbien neben Andenhochland, Karibik und Stränden noch den grünen Dschungel des Amazonas erleben. All das zeigt der Naturfilm „Magia Salvaje“ über Kolumbiens Tier- und Pflanzenwelt in Spielfilmlänge. Er wurde zum absoluten Kino-Kassenschlager im Land. Man erzählte uns, dass viele Leute mit Tränen in den Augen das Kino verließen, so gerührt waren sie von der „unbekannten“ Schönheit IHRES Landes.

Email an den Reiseexperten zu diesem Artikel senden

Reiseexperte Hanni Weiss

Email

0664 6258448

beschäftigt bei
JUMBO/RUEFA FERNREISEN

Die Europäische wünscht Ihnen fantastisch schöne Reiseerlebnisse, und steht Ihnen bei, falls einmal was passieren sollte.

Weitere Beiträge dieses Reiseexperten:

Höhenunterschiede Peru

zuletzt bearbeitet am 21.06.2017, 51 mal gelesen.

Einstieg in Peru ist meist immer LIMA auf „0“

weiterlesen ...

Neue Suche